Was kostet es, eine Außendämmung verbauen zu lassen?

Nicht selten kann über Türen, Fenster und andere Stellen am Haus Wärme ungehindert nach außen entweichen. Für ein rundum behagliches Raumklima ist es aber wichtig, diese Wärme in den Wänden zu speichern.

Hier kommt die Außendämmung ins Spiel: Sie stellt die beste Lösung für effektiven Wärmeschutz von Gebäuden dar. Durch die an der Außenseite des Gebäudes angebrachte Dämmung wird die Wärme im Haus gehalten. Dadurch wird nicht nur ein angenehmes Raumklima geschaffen, sondern Sie sparen gleichzeitig Energiekosten!

Gute Gründe, weshalb Sie Ihr Haus dämmen sollten

Es gibt verschiedene Materialien und Stoffe, die für eine Dämmung verwendet werden können. Einer der wichtigsten Gründe wurde bereits angesprochen: mit einer Außendämmung lassen sich Energiekosten einsparen. Durch schlecht oder gar nicht gedämmte Gebäude geht über die Wand bzw. Außenflächen Wärme verloren, die Sie aber in Form von Heizkosten bezahlt haben.
Damit wird Ihr Gebäude selbst zum wahren Energiefresser. Durch die Außendämmung wird der Heizwärmebedarf daher am effektivsten reduziert. Dazu stellt sich auch ein angenehmeres Wohnklima ein: Die Wände sind nicht mehr kalt, die Temperatur wird behaglicher.

Mit Hilfe einer Außendämmung beugen Sie außerdem Schimmel und Feuchteschäden vor.
Da die Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenwänden durch die Anbringung einer Außendämmung gering bleiben, entsteht in der kalten Jahreszeit kein Kondenswasser an den Wänden. Dies minimiert das Risiko von Schimmel und Feuchteschäden erheblich.

Nicht zuletzt tun Sie mit einer Außendämmung auch dem Klima etwas Gutes. Denn durch das Dämmen der Außenwände wird Heizenergie gespart, wodurch der CO2 – Ausstoß reduziert und der Treibhauseffekt verringert wird. Mit Hilfe einer Außendämmung beugen Sie außerdem Schimmel und Feuchteschäden vor. Da die Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenwänden durch die Anbringung einer Außendämmung gering bleiben, entsteht in der kalten Jahreszeit kein Kondenswasser an den Wänden. Dies minimiert das Risiko von Schimmel und Feuchteschäden erheblich.

Tipp: Wollen Sie sich ebenfalls über eine effektive Innendämmung innerhalb der eigenen vier Wände informieren? Wir geben Ihnen einen Überblick über die anfallenden Innendämmung Kosten.

Effektiver Schutz von außen

Der Schutz von außen in Form der Außendämmung ist wohl die effektivste Art, Wärmeverluste zu vermeiden. Verschiedene Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) kommen für diese Maßnahme in Frage.

Am häufigsten werden dicke Platten aus Polyurethan oder Styropor auf die Fassaden geklebt und gedübelt. Diese Materialien besitzen hervorragende Dämmeigenschaften.

Nach dem Dübeln oder Ankleben der einzelnen Platten muss eine Armierungsschicht aufgetragen werden. Durch diese werden Ungleichmäßigkeiten an der Oberfläche ausgeglichen. Schließlich werden die Wände neu verputzt und gestrichen.

Weitere Möglichkeiten der Außendämmung

Neben der Realisierung der Außendämmung durch ein Wärmedämmverbundsystem gibt es noch weitere Möglichkeiten für ein Haus, von außen zu dämmen, wie etwa die hinterlüftete Vorhangfassade. Diese bietet dem Anwender vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten, was die Verkleidung angeht. So kann er beispielsweise zwischen einer Holz- oder Schieferverkleidung wählen.

Weitere Möglichkeiten einer fachgemäßen Wärmedämmung stellen Holzweichfaserplatten, Vakuum-Isolierpaneele oder perlitgefüllte Ziegel dar.

Was sonst noch wichtig ist

Eine Innen- kann die Außendämmung unter Umständen ersetzen, wenn entsprechende Auflagen vorliegen - bspw. bei Denkmalschutz. Eine Isolierung der Außenfassade wird idealerweise im Rahmen von allgemeinen Renovierungsarbeiten durchgeführt, beispielsweise wenn das Dach neu gedeckt wird oder Fenster mit Doppelverglasung eingesetzt werden. So können Kosten gespart werden, denn auch das Aufstellen des Baugerüsts ist kostenintensiv.

Haben Sie mit der Fassadenisolierung erst einmal begonnen, so ist es wichtig, dass das Gebäude nicht nur teilweise gedämmt wird, sondern insgesamt und rundherum. Es ist zwar kostengünstiger zunächst nur die Wetterseite zu isolieren, dies führt allerdings zu der Gefahr, dass die Feuchtigkeit auf anderen Wegen ins Haus gelangt und so Schimmel verursacht.

Ist eine Außendämmung, beispielsweise durch Denkmalschutz, nicht möglich, stellt die Innendämmung eine Alternative dar. 

Beauftragen Sie einen Fachbetrieb

Welche Möglichkeit der Außendämmung die Optimale für Ihr Gebäude darstellt, besprechen Sie am besten mit einem Fachbetrieb, denn eine Fassadendämmung ist eine äußerst komplizierte Angelegenheit.
Eine unsachgemäße Ausführung kann zu starken baulichen Schäden führen, weshalb Sie lieber einen Fachbetrieb mit der Aufgabe einer Außendämmung beauftragen sollten.

Kosten für eine Außendämmung

Der Umgang mit Dämmmaterial und Folie sowie weiteren fachmännischen Handgriffen sollte den Experten vorbehalten bleiben. Eine unsachgemäße Ausführung kann zu starken baulichen Schäden führen. Der Preis für eine Außendämmung wird wesentlich durch die Art und Weise der Realisierung beeinflusst. Handelt es sich beispielsweise um eine Außendämmung, die mit einem Wärmedämmverbundsystem realisiert wurde oder mit einer Vorhangfassade?
Da jede dieser Varianten der Außendämmung eigene Arbeitsabläufe benötigt, sind pauschale Aussagen über die Kosten einer Außendämmung schwierig.

Die Kosten für eine Außendämmung mit einem Wärmedämmverbundsystem werden beispielsweise wesentlich durch die unterschiedlichen Materialien und Dämmstärken bestimmt. Dadurch ergibt sich eine relativ große Kostenspanne mit Preisen in Höhe von 50,- € bis 150,- € pro Quadratmeter.

Auch die Kosten für eine hinterlüftete Vorhangfassade sind nicht einheitlich zu benennen. Sie sind ebenfalls abhängig von der Materialwahl sowie dem Dämmstoff. Los geht der Quadratmeterpreis für die hinterlüftete Vorhangfassade bei etwa 75,- €. Die Preisspanne ist aber auch hier wieder relativ hoch, denn die Kosten können auf bis zu 300,- € ansteigen.

Material und Dienstleistung Preise
Kosten für eine Außendämmung 50,- bis 150,- € je m²
hinterlüftete Vorhangfassade 70,- bis 300,- € je m²

Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Welche Dämmstoffe gibt es?

Es gibt eine riesige Auswahl an Dämmstoffen. Man unterscheidet sie in der Regel hinsichtlich ihrer Wärmeleitfähigkeit, der Baustoffklasse und der Dicke des Dämmstoffs. Auch preislich gibt es einige Unterschiede.

Dabei teilt man Dämmstoffe grob in 5 Kategorien ein. Zum einen gibt es pflanzliche Dämmstoffe. Sie zeichnen sich, wie der Name schon sagt, durch ihre Herkunft aus. Dazu zählen Hanf, Flachs, Holzwolle, Kork, Zellulose, Holzfaser, Seegras, Schilf und Kokosfaser. Der Großteil dieser Materialien ist dabei vergleichsweise teuer. Ein bekannter tierischer Dämmstoff dagegen ist Schafwolle.
Aber auch synthetisch herstellte Dämmstoffe wie Styropor (EPS), PUR und PIR oder XPS finden häufige Anwendung. Sie bewegen sich preislich im unteren Mittelfeld. Mineralische Dämmstoffe sind: Blähton, Perlit, Schaumglas oder Kalziumsilikat. Hier müssen Sie mit höheren Preisen rechnen.
Zu den mineralisch-synthetischen Dämmstoffen zählt die bekannte Steinwolle, sowie Glaswolle. Sie sind vergleichsweise günstig.

Dämmstoffe lassen sich allerdings auch hinsichtlich ihrer Baustoffklasse einteilen. Hier wird vor allem nach dem Anteil der entflammbaren Stoffe und der Brennbarkeit unterschieden.

Welcher Dämmstoff der passende für Ihre Bedürfnisse ist, sollten Sie vorher mit einem Fachmann abklären. Deshalb empfehlen wir in jedem Falle, eine Fachfirme mit der Außendämmung zu beauftragen.

Checkliste

  • Sorgen Sie für eine fachgemäße Außendämmung und sparen Sie damit Energie und Kosten
  • Machen Sie sich mit den verschiedenen Wärmedämmverbundsystemen vertraut
  • Machen Sie einen Preisvergleich
  • Lassen Sie die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchführen

Preisvergleich

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