Was kostet ein Garagentor?

Ein Garagentor wird in der Regel sowohl als Schutz vor Witterung und Diebstahl als auch als Sichtschutz verwendet.
Die Gesamtkosten für ein Tor inklusive Einbau liegen häufig zwischen 1000,- und 3000,- Euro. Dabei gibt es verschiedene Ausführungen, die unterschiedliche Vor­ und Nachteile haben. Wir zeigen, welche Garagentore es gibt und auf was es zu achten gilt.
Zudem haben Sie die Möglichkeit, mittels einer Ausschreibung kostenfrei und unverbindlich Angebote von Dienstleistern aus Ihrer Region zu erhalten.

Kostenübersicht 2017

Die Tabelle gibt einen ersten Überblick über die Kosten. Wie diese sich genau zusammensetzen, erfahren Sie weiter unten.

Bezeichnung Materialkosten Einbaukosten Summe
Deckensektionaltor 700,- bis 2.000,- € 500,- bis 1.000,- € 1.200,- bis 3.000,- €
Schwingtor 450,- bis 1.300,- € 500,- bis 1.000,- € 950,- bis 2.300,- €

Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

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Kosten im Überblick

Die Preise für Deckensektionaltore, Schwingtore und Flügeltore fallen höchst unterschiedlich aus und sind abhängig von der Qualität, die das neue Garagentor bieten soll. Ebenfalls ausschlaggebend ist die Tatsache, ob das Garagentor gedämmt oder ungedämmt sein soll.
Für ein Deckensektionaltor können Kosten zwischen 700,- und 2.000­,- € entstehen. Qualitativ hochwertige Modelle bieten beispielsweise eine verbesserte Dämmung, ein ausgewählteres Material oder Sicherheitsvorkehrungen wie einen Fingerklemmschutz.

Ein Schwingtor ist dagegen relativ günstig. Hier muss man mit einer Investition zwischen
450,-­ und 1.300,- € rechnen. Auch hier spielen ­ wie beim Rolltor auch ­ Qualitätsunterschiede eine große Rolle. Flügeltore bewegen sich kostentechnisch im Bereich des Schwingtors. Hinzu kommen bei allen Varianten noch die Kosten für den Einbau. Diese sind in dieser Preisangaben noch nicht enthalten. Entscheidend dabei ist, wie der Zustand der Garage ist. Muss das Tor nur ausgetauscht werden? Muss ein altes Tor noch entsorgt werden oder handelt es sich um einen Neueinbau? Als grobe Orientierung kann man sagen, dass der Einbau häufig für 500,- bis 1000,- Euro möglich ist.

Das Deckensektionaltor

Ein Deckensektionaltor oder Rolltor ist die wohl platzsparendste Lösung, um einer Garage den nötigen Schutz zu bieten. Dabei handelt es sich um ein in Segmente geteiltes Garagentor, das beim Öffnen über einen Kettentrieb und ein Schienenlaufsystem nach oben fährt.

Durch die Gliederung des Garagentors entsteht beim Öffnen und Schließen kein erhöhter Platzbedarf, wie es beispielsweise beim Flügeltor der Fall wäre. Das macht das Garagendeckensektionaltor vor allem für kleine Auffahrten äußerst praktisch. In Verbindung mit einem ferngesteuerten Elektromotor kann der Fahrer das Garagentor bequem vom Fahrzeug aus öffnen und schließen.

Die Nachteile des Garagentors liegen in der aufwendigen Konstruktion, die das Tor mit sich bringt.
Damit das gegliederte Tor immer gleichmäßig hochfährt, ist eine gründliche Justierung erforderlich. Außerdem bedarf es einer regelmäßigen Wartung, um die einzelnen Komponenten zu ölen und auf Verschleiß zu überprüfen. Da beim Deckensektionaltor bzw. Rolltor auch elektronische Geräte erforderlich sind, steigt somit die potenzielle Fehleranfälligkeit.

Das Schwingtor

Der größte Vorteil eines Rolltores besteht in der Einsparung des benötigten Platzes beim Öffnen und Schließen. Das Schwingtor ist die altmodische Variante des Garagentors. Dabei handelt es sich um ein einzelnes Tor, das beim Öffnen zur Decke geführt werden kann.

Die Schwingtore gibt es in manueller sowie in automatischer Ausführung. Bei letzterer Variante sorgt ein Elektromotor dafür, dass das Tor geöffnet wird. Er kann mittels einer Fernbedienung gesteuert werden.

Die Vorteile des Schwingtors gegenüber dem Deckensektionaltor bzw. Rolltor sind die niedrigeren Kosten, da sowohl Einbau als auch Wartung nicht aufwendig sind. Das Tor wird an den Seiten über Führungsschienen geleitet, die regelmäßig geölt werden müssen. Der Nachteil des Schwingtors ist der Platzbedarf, da das Tor aus nur einem Segment besteht. Beim Öffnen und Schließen muss Platz vor der Garage vorhanden sein, da das Tor schwingt.

Das Flügeltor

Beim Flügeltor handelt es sich ebenfalls um eine eher altmodische Variante des Garagentors. In der Regel handelt es sich dabei um zwei Flügeltore, die an Scharnieren an den Seiten der Garage befestigt sind.
Auch hier wird ein relativ großer Raum vor dem Garagentor benötigt, um die Flügeltüren aufschwingen zu können.

Dafür sind Flügeltore für die Garage recht kostengünstig und bedürfen so gut wie keiner Wartung. Außerdem lässt sich für den Personenverkehr eine Seite unkompliziert einzeln öffnen und das Tor passt sich im altmodischen Stil dem Haus an. Soll ein Flügeltor elektrisch nachgerüstet werden, geht das jedoch mehr ins Geld als bei anderen Torarten. Es ist vorher außerdem zu klären, ob der Torstopper am Boden abmontiert werden muss

Zusammenfassung

Mietgaragen sind für Anwohner eines Wohnblockes eine praktische Alternative. Im Endeffekt ist die Wahl des richtigen Garagentors eine Frage des Platzbedarfs.
Parkt beispielsweise ein zweites Auto in der Auffahrt, so sollte man sich für ein Rolltor entscheiden. Auf diese Weise kann das Tor auch geöffnet werden, wenn sich ein Fahrzeug direkt davor befindet. Auch die Sicherheit spielt eine große Rolle.

Gerade bei alten Schwingtoren kann es schnell zu einem Unfall kommen, wenn sich das Tor durch Verschleiß oder einen Fehler von oben löst und alleine schließt. Wer sein Garagentor nachträglich in ein elektrisches Tor verwandeln will, muss darauf achten, welches System in Frage kommt. Bei einem Doppeltor muss der elektrische Motor des Toröffners beispielsweise stärker sein als bei einem Einzeltor. Eine wichtige Vorkehrung bei elektrischen Garagentoren ist die Notentriegelung, die im Falle eines Stromausfalls für das manuelle Öffnen des Tors sorgt.

Zugeparkt - und nun?

Gerade in Großstädten sind Parkplätze Mangelware. Bei der Suche nach einem Stellplatz werden Vorschriften gerne ignoriert, auch wenn saftige Strafen drohen. Versperrt ein fremdes Auto die Zufahrt eines Eigentümers, hat dieser das Recht, das Auto abschleppen zu lassen. Das gilt allerdings nur, wenn der Eigentümer in der Zeit seine Einfahrt wirklich nutzen will, sonst zählt das Parken nicht als Beeinträchtigung. Ein kurzfristiges Be- und Entladen muss daher geduldet werden.

Der richtige Schutz

Wenn man sein Eigenheim ordentlich schützen will, sollten die Sicherheitsmaßnahmen nicht an der Eingangstür enden, sondern auch die Garage mit einbeziehen. Bei alten Garagen kann das jedoch schnell ins Geld gehen, da diese erst nachträglich gesichert werden und die Montage von Sicherheitsvorkehrungen wie Schlössern und Stangen aufwendiger sind. Daher ist es überlegenswert, sich ein neues Garagentor zuzulegen, das modernen Sicherheitsstandards entspricht. Die neueren Tore sind bereits vom Werk her sicherer verarbeitet, allerdings müssen sie auch korrekt eingebaut sein, um beispielsweise einem Aufbrechen standhalten zu können. Um dafür die richtigen Schrauben und Dübel in Bezug auf Stabilität, Stärke und Tragkraft auszuwählen, sollte man auf den Rat eines Fachmannes hören. Besitzt das Garagentor Fenster oder andere Eingänge, müssen diese ebenfalls ausreichend gesichert werden.

Auch wenn Fernbedienungen für mehr Bequemlichkeit sorgen, sollte man sich nicht blind auf sie verlassen, denn mit entsprechender Technik können Einbrecher und Diebe das Signal stören oder kopieren und sich so Zutritt zur Garage verschaffen. Zur allgemeinen Abschreckung dienen Kameras und Scheinwerfer mit Bewegungsmeldern. Allerdings sollte man auch nicht zu groß aufrüsten, weil sonst der Eindruck entstehen könnte, dass unbedingt etwas in der Garage zu holen sei. Am besten beseitigt man alle unsicheren Einstiegs- und Aufhebelungsmöglichkeiten und sieht von auffälligen Postern und Beklebungen ab.

Checkliste

  • Überlegen Sie sich genau, wie viel Platz Sie für ein Garagentor benötigen
  • Vergleichen Sie mehrere Modelle miteinander
  • Sichern Sie Ihr Garagentor vor Einbruch und Diebstahl
  • Machen Sie einen Preisvergleich