Was kostet ein Gärtner?

Unkraut entfernen, Bäume verschneiden und den Rasen vertikutieren. Nicht nur nach den Wintermonaten wartet ein Garten mit jeder Menge Arbeit auf fleißige Hände.

Die Preise für einen Gärtner im Überblick

Ein Gärter – oder auch ein Gartenhelfer – für den eigenen Garten, kann dabei eine Menge Arbeit abnehmen und den Besitzer mit Erfahrung und Kreativität bei der Gartenpflege unterstützen.
Ein gepflegter Garten. Dabei sollte man sich zunächst überlegen, ob man den Gärtner für einzelne Arbeiten oder im Abo buchen möchte. Letzteres sorgt in der Regel für einen günstigeren Stundenpreis. Entscheidend für den Preis ist darüber hinaus, ob für bestimmte Arbeiten spezielles Fachwissen erforderlich ist. Das wäre beispielsweise denkbar, wenn man exotische Pflanzen besitzt, welche gepflegt werden müssen. Der Stundensatz liegt dabei in der Regel zwischen 30,- und 50,- Euro (zzgl. Mehrwertsteuer).

Abweichende Preise gibt es häufig, wenn es um die reine Planung oder Neuanlegung eines Gartens geht. Hinzu zum reinen Stundenlohn kommen außerdem noch die Kosten für das Material, die Pflanzen und - bei Bedarf - die Ausleihe spezieller Gerätschaften. Auch die Kompostierung von Grünabfällen und der Abtransport von Bodenaushub werden zusätzlich abgerechnet.

Welche Arbeiten erledigt ein Gärtner bzw. ein Gartenbauer?

Prinzipiell gibt es sicher kaum Gartenarbeiten, die ein Gärtner nicht erledigen kann. Im Folgenden erhalten Sie daher einen Überblick über die am häufigsten erledigten Arbeiten:

  • Rasen vertikutieren
  • Bäume verschneiden
  • Hecken verschneiden
  • Rasen mähen
  • Beete anlegen
  • Pflanzen, Bäume und Sträucher pflanzen

Exkurs: Was kostet eine Gartenneugestaltung?

Nach dem Hausbau oder auch erst nach vielen Jahren im schon gestalteten Garten lohnt es sich, einen Landschaftsgärtner zu engagieren. Er kann einen Garten anlegen und zugleich perfekt auf Ihre Nutzungsansprüche anpassen. Desweiteren ist er in der Lage, Ihren schon bestehenden Garten pflegeleichter zu machen oder im Sinne einer besonderen Stilrichtung umzugestalten.
Beispielsweise erfordern Japanische Gärten streng gestaltete Pflanzen und eine Wasseranlage. Wichtig hierbei ist, dass Perspektiven geschaffen werden und Blickfänge gestaltet werden. Dabei ist eine professionelle Hand unerlässlich. Weitere Infos und Beispiele zu japanischen Gärten finden Sie hier.

Bei der Gartengestaltung sollte jedoch auch nicht die Höhe des späteren Pflegeaufwandes aus dem Blick verloren werden. So ist ein Garten mit vielen Steinelementen pflegeleichter als ein üppiges Blumenmeer.

Für das Kalkulieren der Kosten gibt es zwei Faustregeln. Zum einen können die Kosten in Abhängigkeit von der Größe des zu gestaltenden Grundstückes berechnet werden. In diesem Fall werden je Quadratmeter Gartenfläche zwischen 35 bis 100 Euro berechnet. Eine andere Möglichkeit, um die Kosten für eine Gartengestaltung zu ermitteln, ist der Bezug zum Hauspreis.

Es gilt, dass für die Kosten der Gartengestaltung ca. 15 bis 20 % des letztendlichen Hauspreises eingeplant werden sollten. Diese Faustregel bezieht sich jedoch auf einen standardmäßigen Garten (Rasen, Beete, Terrasse, Einfahrt).
Die Kosten für die Gartengestaltung hängen darüberhinaus auch von der Lage Ihres Objektes ab. Ein ebenerdiges, flaches Grundstück ist stets preiswerter zu gestalten, als ein Grundstück mit Hanglage, denn die Maschinenzugänglichkeit ist hier erschwert. Desweiteren sind extra Maßnahmen zur Hangabstützung nötig. Die Gartengestaltungspreise variieren zusätzlich aufgrund unterschiedlicher Bepflanzungsdichte und der Wahl verschiedener Gestaltungselemente. So belaufen sich die Kosten für einen Teich auf ca. 80 – 200 Euro je Quadratmeter.

Der Endpreis setzt sich zudem noch aus den entstandenen Kosten für die verbauten Materialien und der Größe sowie Art der Pflanzen zusammen. Immergrüne Pflanzenarten, wie beispielsweise Buchsbäume, sind oft teurer als Blütensträucher (z.B. Forsythie). So ist es möglich, an verschiedenen Komponenten des Gartens zu sparen und somit lieber etwas mehr Geld für den Gartenexperten zu zahlen.

Da der Aufwand je nach dem Aufbau und der Größe des Gartens stark variiert, ist es empfehlenswert, vorab ein Festpreisangebot einzuholen. Dies können Sie online beispielsweise mit dem folgenden Formular erledigen. Füllen Sie die nachfolgenden Felder dazu einfach aus und klicken Sie auf "weiter".