Was kostet es, Korkboden verlegen zu lassen?

Das Verlegen von Korkboden muss gelernt sein. Für das Verlegen bei einem Profi zahlt man meist zwischen 50,- und 130,- Euro pro m² inklusive Material.
Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie sich die Kosten zusammensetzen und was Sie beachten sollten.

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Kostenübersicht 2017

Die Tabelle gibt einen ersten Überblick über die Kosten. Wie diese sich genau zusammensetzen, erfahren Sie weiter unten.

Bezeichnung Preise 1m² Preise 10 m² Preise 30 m²
Materialpreis 30,- bis 70,- € 300,- bis 700,- € 900,- bis 2.100,- €
Arbeitskosten 20,- bis 60,- € 200,- bis 600,- € 600,- bis 1.800,- €
Summe 50,- bis 130,- € 500,- bis 1.300,- € 1.500,- bis 3.900,- €

Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

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Preise für Korkboden im Überblick

Die Materialpreise liegen zwischen 30,- und 70,- € je Quadratmeter und sind von den Eigenschaften des Materials abhängig.
Je nach Verwendungsort kann man sich beispielsweise zwischen lackiertem und geöltem Kork entscheiden. Lackierter Kork wirkt in einigen Fällen „unnatürlich“, ist dafür aber pflegeleichter. Kork hat gegenüber Laminat den Vorteil, dass Einkerbungen und Druckstellen (beispielsweise durch Stöckelschuhe) eher wieder zurückgehen, sodass kein bleibender Schaden entsteht.
Auch Kork als Belag braucht eine isolierenden und dämmenden Untergrund. Bei Klickkork sind die Materialkosten zwar höher, dafür spart man aber bei den Handwerkerkosten, da das Verlegen einfacher und schneller erledigt ist. Soll der Korkboden hingegen klassisch verlegt werden, ist der Aufwand für den Handwerker größer.
Die Arbeitskosten für den Handwerker werden auf Quadratmeterbasis berechnet und liegen je nach Region und Betrieb häufig zwischen 20,- und 60,- € je m² (inkl. MwSt.). Zusatzkosten können außerdem für das Versiegeln des Korks und die Entfernung des alten Bodenbelags berechnet werden. Des Weiteren müssen Leisten an den Kanten angebracht werden.

Welche Möglichkeiten bieten sich mir?

Korkböden bieten einen angenehmen Lauf- sowie auch Wärmekomfort. Als Bodenbelag ist Kork in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Als pflegeleichte Alternative zu PVC-, Parkett- und Laminatböden, besteht er aus reinen Rohstoffen der Natur. Kork wird aus Rinde der Korkeiche hergestellt und kommt in verschiedensten Formen zu Gebrauch.

In Wohnungen und Häusern (auch mit Fußbodenheizung) wird er besonders wegen seiner Wärme- und Schalldämmung bevorzugt. Korkböden sind antistatisch, sammeln keinen Staub und Milben auf und sind sehr leicht zu reinigen. Somit sind sie für Allergiker bestens geeignet.
Mit sauberem Wasser oder einem Besen lässt sich die Oberfläche gut säubern.

Durch die isolierende Eigenschaft kann er Sauerstoff und Wärme über einen langen Zeitraum speichern. Die Heizkosten werden also auf Dauer stark gesenkt. Außerdem ist er zu 100 Prozent recycelbar.
Durch seine starke Elastizität und Rutschfestigkeit ist er auch für die Gelenke und Wirbelsäule sehr schonend und wohltuend. Kork gibt es mittlerweile in jeder erdenklichen Farb- und Mustervariante und Design. Auch Korkfußböden in Fliesenoptik sind bereits erhältlich. Ihnen als Käufer, bietet sich also eine große Auswahl.

Tipp: In unseren Ratgebern erhalten Sie noch weitere Anregungen und Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Bodenbeläge. Wir geben Ihnen alle wichtigen Informationen zum Thema "Teppich verlegen lassen". Außerdem erklären wir Ihnen, wie man Laminat verlegen lassen kann und bieten Ihnen einen Überblick über die anfallenden Fliesenleger Preise.

Welche Vorbereitungen muss ich treffen?

Als Erstes müssen Sie sich ein Design und eine Farbe aussuchen, die am besten zu Ihren Räumlichkeiten und Ihrem Geschmack passt. Man kann zwischen Printkork (ausgewählte Muster können auf den Boden gedruckt werden), Corkstone (der Korkboden hat eine gewisse Steinoptik), Naturkork oder Vinyl wählen.

Kork kann auf nahezu jedem Untergrund wie Estrich, Beton oder auch auf Fliesen verlegt werden. Hauptsache ist, dass die Fläche sauber und trocken ist. Das Material wird verklebt und mit einem Klicksystem verlegt. Man nennt diese Technik auch die schwimmende Verlegung und das Endprodukt Korkparkett.

Sollten Sie vorhaben, Ihren Korkboden in einem tendenziell feuchten Raum, wie Küche oder Bad zu verlegen, muss der Belag verklebt werden. Mit einem lösungsmittelfreien Leim werden dann die Korkschichten aufgeklebt und im Nachhinein versiegelt. Achten Sie unbedingt drauf, dass es sich nicht um einen chemischen Leim handelt, da bei Nässe sonst gesundheitsschädliche Stoffe austreten können.

Checkliste

  • Sorgen Sie dafür, dass der Untergrund trocken und sauber ist
  • Achten Sie darauf, keinen gesundheitsschädlichen Leim zu verwenden
  • Lassen Sie den Boden von einem Fachmann verlegen
  • Machen Sie einen Preisvergleich