Was kostet eine Badsanierung?

Das Badezimmer ist ein erholsamer Ort zum Einkehren und Wohlfühlen – der perfekte Platz, um Körper, Seele und Geist in Einklang zu bringen. Ein heißes Schaumbad im Winter mit Kerzen und Entspannungsmusik. Eine erfrischende Dusche nach einem langen und anstrengenden Workout.
Das wohlverdiente Abendritual nach einem mühsamen Arbeitstag. Im Badezimmer kommen wir zur Ruhe und finden zu uns selbst. Aus diesen Gründen sollte der Raum individuell und nach Ihren Wünschen gestaltet werden.

Wir nehmen Sie mit in jede Phase des Bauprojekts, stellen Ihnen die einzelnen Ausstattungsmöglichkeiten und die jeweiligen Materialien vor. Am Ende haben Sie die Möglichkeit eine kostenlose Handwerker-Ausschreibung durchzuführen, um unverbindlich Angebote aus Ihrer Region einzuholen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Badplanung
  2. Wie Sie Fehler vermeiden
  3. Badausstattung
  4. Bodenbelag im Bad
  5. Beleuchtung im Badezimmer
  6. Die anfallenden Kosten
  7. Checkliste
  8. Preisvergleich

Badplanung

Planen Sie den Ausbau Ihres Badezimmers sehr sorgfältig Haben Sie sich dazu entschieden Ihr Bad umbauen bzw. neu bauen zu lassen, dann sollten Sie jede einzelne Phase des Bauprojekts sorgfältig strukturieren. Beginnen Sie mit dem wichtigsten Abschnitt: Der Planungsphase.

Ein solches Projekt nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Bereiten Sie Ihr Vorhaben daher sehr genau vor und notieren Sie gleich zu Beginn alle wichtigen Details, die Ihr Badezimmer individuell und nützlich machen sollen.

Wir haben für Sie einige der wichtigsten Vorüberlegungen zusammengetragen.

1. Rechnen Sie genug Platz ein

Ein Bad braucht Platz. Was logisch erscheint, ist bei der planerischen Umsetzung nicht immer so einfach umzusetzen. Haben Sie besondere Wünsche, was die Gestaltung angeht, wie beispielsweise eine Eckbadewanne oder eine große Fensterfront, so müssen bauliche Maßnahmen und Veränderungen mit in die Planung einbezogen werden. Soll das Bad ausgebaut werden, müssen Sie eventuell eine Wand einreißen. Notieren Sie daher all Ihre Vorstellungen gleich zu Beginn und besprechen Sie diese mit Ihrem Bauleiter. Eine vorher angefertigte Skizze hilft bei der Visualisierung des Endprodukts.

2. Was für ein Badtyp sind Sie?

Bei der Auswahl der Ausstattung und dem Design werden Ihnen keine Grenzen gesetzt. Soll die Badewanne über Eck gehen? Werden Badewanne und Dusche getrennt benutzt? Wie viele Personen werden das Bad benötigen? Für welchen Bodenbelag entscheiden Sie sich? Ist eine Sauna bzw. ein Wellnessbereich geplant?

Sie sind der Hauptnutzer des Zimmers, also sollten auch Ihre primären Wünsche erfüllt werden. Investieren Sie gleich zu Beginn in eine ausreichende und qualitativ hochwertige Ausstattung.
Nur so können Sie sich an der Gestaltung lange erfreuen ohne aufwendige Nachbauarbeiten. Lassen Sie die Umbaumaßnahmen in jedem Fall von einer erfahrenen Fachfirma durchführen. Der Einbau einer Badewanne, sollte nicht selbst ausgeübt werde. Auftretende Fehler und Mängel können im Nachhinein die Kosten nur noch mehr in die Höhe treiben.

Weitere Fragen könnten sein:

  • Soll im Badezimmer ein Waschmaschinenanschluss liegen?
  • Wird die Wäsche im Badezimmer getrocknet?
  • Wie hoch ist die Anzahl der Wachbecken?
  • Ist ein Ganzkörperspiegel gewünscht?
  • Wie viel Zeit wird täglich im Bad verbracht?
  • Müssen Handtücher im Bad untergebracht werden?
  • Wie groß ist der erforderliche Stauraum?
  • Welche elektrischen Geräte müssen eingebaut werden?

3. Informieren Sie sich über finanzielle Unterstützung

Der Bau bzw. Umbau eines Badezimmers kann am Anfang sehr viel Geld kosten. Aus diesem Grund sollten Sie sich mit der Möglichkeit einer Förderung vertraut machen. Die KfW-Förderbank bietet beispielsweise Programme an, die den (barrierefreien)- Badezimmerbau finanziell unterstützen.
Auf dieser Seite finden Sie weiterführende Informationen.

4. Machen Sie einen Preisvergleich

Vergleichen Sie die Preise mehrerer Anbieter miteinander.
Haben Sie keine Angst vor der Planungsphase. Schreiben Sie all Ihre Wünsche und Vorstellungen genau auf. Nutzen Sie eine Skizze für die Planung, um einen ersten Eindruck von dem fertigen Produkt zu erhalten. Suchen Sie nach vertrauensvollen und erfahrenen Handwerker, die Ihre Ideen in die Tat umsetzen.

Wie Sie Fehler vermeiden

Ein Badezimmer zu planen ist keine leichte Aufgabe. Wer nicht zu Beginn Zeit und Geduld in die Planung investiert, kann sich über spätere Fehler sehr ärgern. Um eventuellen Mängeln vorzubeugen, ist es hilfreich, mit qualifizierten Unternehmen zusammenzuarbeiten. Diese kennen sich mit auftretenden Schwierigkeiten bestens aus. Setzten Sie auf Qualität und gute Produkte, an denen Sie sich lang erfreuen können.

Folgende Fehler können beim Badausbau unter anderem auftreten:

  1. Die Belüftung wurde nicht ausreichend eingeplant bzw. komplett vergessen
  2. Die Ausstattung entspricht nicht den Vorstellungen
  3. Die Armaturen wurden falsch vermessen
  4. Es befindet sich keine ausreichende Beleuchtung im Raum
  5. Badutensilien können nicht richtig verstaut werden, da der Platz fehlt
  6. Es haben sich Feuchtigkeitsbrücken gebildet
  7. Die Laufwege zum Badezimmer sind zu lang
  8. Keine ausreichende Wasserversorgung

Badausstattung

Die Ausstattung kann individuelle zusammengestellt werden. Selbstverständlich sollte Ihr Badezimmer über eine Toilette, Dusche und Badewanne verfügen.
Die Auswahl an Materialien und ist sehr vielfältig und umfangreich. Funktionsfähigkeit, Belastbarkeit, Preis und die tägliche Pflege sollten in jedem Fall berücksichtigt werden und in die Entscheidung mit einfließen.

Wir geben Ihnen einen Überblick über die bevorzugten Materialien.

Badewanne

Ein heißes Entspannungsbad in einer großen Badewanne mit integrierter Massagefunktion und Unterwassermusik. Eine schöne Vorstellung. Um dies Wirklichkeit werden zu lassen, sollte die Auswahl der Badewanne sorgfältig getroffen werden. Ob eckig, oval, rund oder mitten im Raum – es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Formen, Stellmöglichkeiten aber auch an Materialien, wie Holz, Beton oder Gusseisen. Die Wanne sollte auf jeden Fall zum Stil und der Größe Ihres Badezimmers passen, aber auch leicht zu pflegen sein. Preislich gibt es wie so oft kaum Grenzen.

Die gängigsten Materialien sind:

Stahl
Stahl ist ein sehr robustes und unempfängliches Material und hält auch den stärksten Einflüssen, wie Schimmel, Wasserflecken und Schmutz stand. Die Front ist meist mit Emaille begossen. Stahl ist sehr pflegeleicht und kann mit normalen Badreinigern geputzt werden.
Ein großer Nachteil ist die schlechte Wärmespeicherung. Das Badewasser verliert schnell an Temperatur und auch das Material fühlt sich beim Betreten sehr kalt an. Die Oberfläche sollte mit Sorgfalt behandelt werden, da die Legierung schnell abplatzen kann. Verbindet sich das Material danach mit Wasser, kann es zum Rosten kommen.

Acryl Suchen Sie sich ein Material aus, was pflegeleicht ist und gut zu Ihrem Stil passt.
Acryl zählt zu den beliebtesten Materialien für die Wahl einer Badewanne. Die Substanz ist leicht, einfach herzustellen und sie kann in jede gewünschte Form gegossen werden.
Die Oberfläche hält äußeren Einflüssen, wie Stößen sehr gut stand. Acryl ist außerdem ein besserer Wärmespeicher und fühlt sich beim Benutzen sehr viel wärmer an, als Stahl.

Eine Badewanne aus Acryl ist besonders rutschfest und daher bei Familien mit kleinen Kindern besonders beliebt. Bei der Pflege der Oberfläche sollte nicht mit chemischen und ätzenden Putzmitteln gearbeitet werden. Bei Moor und Heilbädern müssen Sie auf mögliche entstehende Verfärbungen achten.

Holz
In den letzten Jahren hat Holz als Badewannenmaterial immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Das rustikale Aussehen ist nicht nur für Liebhaber geeignet. Es kann in den verschiedensten Formen, Farben und Musterungen hergestellt werden. Holz ist ein sehr guter Wärmespeicher. Die Pflege ist etwas umfangreicher, als bei einer Stahl, - bzw. Acrylwanne. Achten Sie beim Kauf auf eine intensive und haltbare Versieglung. Das verarbeitete Holz verhindert somit die Bildung von Bakterien.

Naturstein
Einen besonders edlen und qualitativ hochwertigen Charakter haben Badewannen aus Naturstein, wie Granit und Marmor. Das Material ist wesentlich kostenintensiver, als das ihrer Mitstreiter. Für Wellnessbäder, Hotels und Spa-Anlagen aber ein wahrer Augenfang und Entspannungsort. Die Oberfläche ist sehr robust und unanfällig für Schläge und Stöße. Achten Sie beim Kauf auf die Tragfähigkeit Ihres Bodenbelags, da Naturstein sehr schwer ist.

Dusche

Für den schnellen Start in den Morgen und die kurze Erfrischung an heißen Sommertagen ist die Dusche eine sehr gute Alternative zur Badewanne und für die meisten Menschen unverzichtbar.
Das Design und die jeweiligen Materialien bieten eine große Auswahl. Modernste Duschen haben einen individuell regulierbaren Wasserdruck, Sitzmöglichkeiten, eine Massagefunktion, diverse Lichtspiele und automatische integrierte Seifenspender. Sie können ebenerdig und offen sein, über Schiebetüren verfügen oder durch eine Trennwand vom restlichen Raum abgegrenzt sein. Duschen nehmen weniger Platz ein, als Badewannen und können in den verschiedensten Größen angefertigt werden und sind wahre Wassersparer. Die Dusche sollte auf jeden Fall zum Stil Ihres Badezimmers passen. Achten Sie auf die preislichen Unterschiede, das Material und die tägliche Pflege.

Bei der Auswahl des geeigneten Materials unterscheiden sich Duschen nicht groß von Badewannen. Stahlemaille und Acryl sing gängige Oberflächen. Jedoch kann das Material auch aus Quaryl bestehen.
Wird die Dusche an einer Wand angebracht, sollten Sie darauf achten, dass diese mit einem elastischen und wasserabweisenden Anstrich versiegelt wird. Die Feuchtigkeit sollte in keinem Fall die Möglichkeit haben, ins Gemäuer und Gestein einzudringen, da sonst Schäden am Bauwerk selbst entstehen können. Fließen sind sehr gute Wasserblocker. Der Standardwert einer quadratischen Dusche gehört längst der Vergangenheit an. Ovale oder sogar runde Formen werden immer beliebter bei den Hausbewohnern. Aber auch die sogenannten Walk-In Duschkabinen schaffen viel Bewegungsfreiheit und erfreuen sich besonders bei Personen, die ein barrierefreies Wohnen bevorzugen, an großem Ansehen.

Haben Sie sich für die gewünschte Form entschieden, stellt sich noch die Frage des geeigneten Glases für die Abtrennung nach außen. Die gängigsten sind Echtglas, Kristall und Edelglas. Glas ist einfach in der Reinigung und dunkelt die Dusche nicht zusätzlich ab, wie ein Vorhang oder eine Wand. Achten Sie bei der Auswahl auf die Stabilität und Dicke der Oberfläche. Sollte die Tür doch mal lauter zugemacht werden, als normal, darf das Material keine Risse oder gar Brüche davontragen. Eine sorgfältig angebrachte Beschichtung bewahrt vor Schimmel, Flecken und Schmutz. Um sich lange an dem Material zu erfreuen, sollten Sie nach jedem Duschen die jeweilige Fläche mit klarem Wasser abspülen und im Anschluss mit einem Wischer von der angesammelten Feuchtigkeit befreien.

Badmöbel

Ebenso wichtig, wie Badewanne und Dusche sind die Spiegelschränke und Möbel, die Ihr Bad individuell und einzigartig machen. Messen Sie die Grundfläche des Raumes genau aus und entscheiden Sie, wo die Möbel untergebracht werden sollen. Berechnen Sie den gewünschten Stauraum und die Unterbringungsmöglichkeiten von Handtüchern, Reinigungsutensilien, Pflege, Kosmetik und Zubehör.
Wir haben für Sie die wichtigsten Ausstattungsmöglichkeiten zusammengetragen:

  • Spiegeltüren ersetzen eine zusätzlich angebrachte Spiegelfront und ermöglichen einen nicht sichtbaren Stauraum
  • Sie können zwischen einer Vielzahl an Beleuchtungsmöglichkeiten unterscheiden (Leuchtstoffröhre, LED-Lampen)
  • Eventuell können Sie sich ein Radio einbauen lassen
  • Seitenschränke können mit Schubladen und weiteren Einsätzen eingebaut werden und schaffen viel Stauraum
  • Regale und Ablagen ermöglichen einen stilistischen Zusatz
  • Waschmaschinenschränke können über einer Waschmaschine angebracht werden
  • Häufig verwendete Materialien sind Holz, Spanplatten, Graphit und Naturstein
  • Waschtische bieten mehr Platz zur Ablagerung als Waschbecken
  • Innerhalb der Waschtische können mehrere Waschbecken eingebaut werden
  • In einen Möbelwaschtisch kann ein Unterschrank integriert werden


Toilette Achten Sie beim Kauf auf die Möglichkeit Wasser zu sparen.

WCs sind in den unterschiedlichsten Ausführungen einbaubar. Eine Toilette ist – ganz klar – unverzichtbar im Badezimmer. Achten Sie beim Kauf auf qualitativ hochwertige und funktionale Materialien. Es empfiehlt sich, beispielsweise in eine Absenkautomatik zu investieren. Beim Herunterklappen des Toilettendeckels entsteht somit kein störendes Aufschlagen auf die Brille mehr.

Die am häufigsten vorkommenden Modelle sind das Stand,- und Wand-WC. Die jeweilige Entscheidung ist vom Nutzer und dem Design der restlichen Möbel abhängig. Befinden sich Kinder im Haushalt, sollte die Toilette nicht allzu hoch angebracht werden. Sind die Kinder schon raus und kein Umzug mehr geplant, kann das WC auch höher gehängt werden. Bei einem Wand-WC können das Material und der darunterliegende Boden besser gereinigt werden.

Achten Sie bei der Auswahl und dem Kauf auch auf die Spülung der Toilette. Die richtige Investition spart Wasser und langfristig Kosten. Die richtige Menge sollte nicht unbedingt mehr als 3 Liter betragen und mit einer Stopptaste reguliert werden. Die gängigsten Materialien sind Keramik und Edelstahl. Oberflächen sind in den verschiedensten Farben erhältlich. Sorgen Sie für eine gründliche und ausreichende Pflege, damit keine unangenehmen Gerüche und Ablagerungen entstehen. Moderne Toiletten können mit gängigen Reinigungsmitteln aus dem Supermarkt gereinigt werden.

Bodenbelag im Bad

Der Bodenbelag darf keine Feuchtigkeit aufnehmen. Das Verlegen eines geeigneten Bodens im Badezimmer ist ebenso wichtig, wie die Ausstattungselemente. Immerhin wird er jeden Tag mit Füßen getreten, mit Wasser und Dampf in Verbindung gebracht und muss schweren Schlägen standhalten.

Er sollte nicht nur funktional, rutschfest und robust sein, sondern auch leicht zu säubern. Aber vor allem muss er Ihren geschmacklichen Vorstellungen und Anforderungen entsprechen. Um langfristige Schäden, wie auftretende Brüche zu vermeiden, empfiehlt es sich den Bodenbelag immer von einem erfahrenen und ausgebildeten Bodenleger verlegen zu lassen. Diese kennen sich zudem besten mit der fachgerechten Imprägnierung, Isolierung und Beschichtung aus.

Wir haben für Sie die nützlichsten Bodenbeläge zusammengetragen.

Fliesen

Ein Bodenbelag aus Fliesen kommt sehr häufig in modernen Badezimmern vor. Mittlerweile gibt es Sie in unzähligen Farben, Größen, Musterungen und Beschichtungen. Fliesen mit Lotuseffekt beispielsweise, weisen das auftretende Wasser einfach ab. Rutschhemmende Fliesen haben eine raue Oberfläche, die das gefährliche Rutschen nach dem Dusch,- und Badegang verhindern. Die Pflege unterscheidet sich je nach Material und Ausführung. Aufgrund der täglichen Belastung sollten Sie regelmäßig mit speziellen Reinigungsmitteln den Boden säubern.

Holz

Holz sorgt nicht nur optisch, sondern auch haptisch für ein warmes Wohlfühlempfinden. Das Verlegen von Holz- und Parkettboden im Badezimmer ist keine Unmöglichkeit mehr. Härtere Holzsorten, wie beispielsweise Eiche, nehmen so gut wie keine Feuchtigkeit mehr auf. Das Wichtigste beim Einbau ist die fachgerechte Abdichtung mit dem Untergrund und die Versieglung des fertigen Produkts. Die Pflege sollte mit speziellen Produkten erfolgen. In regelmäßigen Abständen sollte außerdem der Boden mit Öl oder Wachs bestrichen werden.

Beton

Beton klingt sicherlich für die meisten nach keinem geeigneten Fußbodenbelag im heimischen Badezimmer. Allerdings hat das Material sehr viele Vorteile gegenüber seinen Mitstreitern. Beton ist sehr widerstandsfähig und hält äußeren Einflüssen, wie Schlägen und Rissen gut stand. Mittlerweile gibt es Beton in den unterschiedlichsten Ausführungen. Beton verleiht mit seinem einfachen Aussehen dem Badezimmer einen klassischen und zeitlosen Stil. Wurde das Material nach dem Verlegen richtig isoliert, ist die Pflege ebenfalls sehr einfach. Meist reicht die Reinigung mit warmen Wasser und milden Mitteln.

Naturstein

Naturstein ist ein sehr schickes und elegantes Material. In geschliffener Form sorgt er im Badezimmer für eine ruhige und ausgeglichene Stimmung. Der wohl beliebteste Naturstein ist Marmor. Das Material ist robust und strapazierfähig. Die Feuchtigkeit gelangt nicht in das Material und kann ganz einfach mit einem trockenen Tuch entfernt werden. Marmor gibt es in den verschiedensten Farben und Musterungen.

PVC

PVC kann nicht nur im Wohn, - und Schlafzimmer verlegt werden, sondern auch im Badezimmer. Das Material ist sehr leicht formbar und kann in den unterschiedlichsten Ausführungen hergestellt werden. Achten Sie beim Kauf allerdings auf wasserabweisendes Material. So gelangt keine Feuchtigkeit in den Boden. PVC ist sehr wärmeleitend und vermittelt beim Herüberlaufen ein sehr angenehmes Gefühl. Leider ist PVC sehr anfällig gegenüber Schlägen und Rissen. Achten Sie darauf, dass keine Feuchtigkeit in die Risse gelangt, da es sonst schnell zum Befall von Schimmel kommen kann.

Tipp: In unseren Ratgebern erhalten Sie noch weitere Anregungen und Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Bodenbeläge. Wir geben Ihnen alle wichtigen Informationen zum Thema "PVC". Außerdem ermöglichen wir Ihnen einen Überblick über die anfallenden Fliesenleger Preise.

Beleuchtung im Badezimmer

Beim Ausbau bzw. Bau eines neuen Badezimmers legt man sehr viel Wert auf die Ausstattung und Gestaltung. Die meisten denken, dass es damit schon getan ist. Leider wird einem wichtigen Element im Badezimmer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt: der Beleuchtung

Die richtige Beleuchtung ist enorm wichtig und sorgt dafür, dass Sie sich behaglich und wohlfühlen. Jede Tageszeit und jede Tätigkeit erfordert ein unterschiedliches Licht. Nach dem Aufstehen mögen es viele Menschen nicht, wenn das Licht zu grell ist. Möchte man nach einem anstrengenden Arbeitstag in der Badewanne entspannen, empfinden viele ein mattes und warmes Licht als angenehm. Wer sich für einen schicken Abend schminken muss, braucht helles und kaltes Licht, welches keinen Schatten auf Ihr Gesicht legt.
Die Anforderungen an die jeweilige Lichtquelle sind daher ziemlich hoch. Auf jeden Fall muss sie praktisch, individuell verstellbar und feuchtigkeitsresistent sein – besonders an den angebrachten Bereichen der Wanne und Dusche. Die richtige Beleuchtung lässt das Badezimmer in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Die Beleuchtung kann ganz unterschiedlich angebracht werden. Eine normale Zimmerbeleuchtung sollte, wenn kein Fenster im Badezimmer vorhanden ist, durch einen Deckenleuchter abgedeckt werden. Dieser sollte auf jeden Fall über eine Dimmfunktion verfügen, da das Licht so für jede einzelne Person im Haushalt individuell verstellt werden kann.

Im Bereich des Spiegels sollte ebenfalls eine Lichtquelle angebracht werden. Für die tägliche Gesichtspflege und Badroutine eignet sich ein Licht, dass von allen Seiten kommt und keinen Schatten wirft. Viele Badezimmerschränke haben Spiegelleuchten bereits integriert. Bei der Farbe des Lichtes empfiehlt sich neutralweiß, da es dem natürlichen Licht von draußen am ähnlichsten ist. Eine Lampe mit verstellbar Licht- und Farbfunktion wäre daher sehr gut geeignet.

Viele Menschen setzten beim Einbau auf LED-Lampen. Sie haben nicht nur eine lange Lebensdauer und Energiesparrate – es gibt sie auch mit den verschiedensten Farben, wie rot, gelb und blau. Baut man sie als Einbauleuchten an unterschiedlichen Stellen der Decke ein, entsteht ein schöner Sternenhimmel. Dies verleiht dem Bad einen schönen Wellnesscharakter.

Kombinieren Sie in jedem Fall mehrere Beleuchtungselemente miteinander. Achten Sie auf Leuchtstärke, Verstellfunktion, Feuchtigkeitsresistenz und Energiesparfunktion. Außerdem müssen das Licht und die jeweilige Beleuchtung zum Stil und der Größe des Badezimmers passen. Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Lichtempfinden. Lassen Sie sich auf jeden Fall vorher ausreichend und intensiv beraten.

Die anfallenden Kosten

Die Kosten eines Badausbaus sind von den verwendeten Materialien und von den Aufgaben, die erledigt werden müssen, abhängig. Es ist sehr empfehlenswert, die Arbeiten von Experten durchführen zu lassen. Das Ausbauen eines Badezimmers beinhaltet meist folgende Punkte: die Ausstattung, der Bodenbelag und die Beleuchtung und noch viele weitere Elemente. So wird deutlich, dass die Endkosten von äußerst vielen Faktoren und Anforderungen abhängig sind. Machen Sie einen Preisvergleich und engagieren Sie eine erfahrene Firma für den Bau.

Bei der Ausstattung ist nicht nur die Größe entscheidend, sondern auch das gewählte Material des jeweiligen Produkts. Eine normale Badewanne aus Sanitäracryl ist manchmal bereits ab 400,- € erhältlich. Wählt man eine Eckbadewanne mit dem gleichen Material aus, so liegen die Kosten deutlich höher. Naturstein ist besonders kostenintensiv. Eine Badewanne aus Granit kann schnell 2.000,- € und mehr kosten.
Der Einbau einer Duschkabine (Materialpreis) beginnt vereinzelt bei 300,- €. Auch hier sind die Kosten von dem jeweiligen Material abhängig.

Beim Bodenbelag verhält es sich ähnlich, wie mit der Ausstattung. Der Materialpreis der Fliesen kann im Fachgeschäft bzw. im Baumarkt erfragt werden. Die Preise beginnen bei ca. 20,- Euro pro m², jedoch sind bei Fliesen hoher Qualität oder Fliesen mit ausgefallenem Design keine preislichen Grenzen gesetzt. Die Qualität unterscheidet sich vor allem durch verschiedene Abriebklassen.

Beachten Sie auf jeden Fall die anfallenden Kosten für den Handwerker. Möchten Sie sich lange an Ihrem Material erfreuen, sollte da Verlegen von einer professionellen Firma durchgeführt werden. Je nach Region und Betrieb fallen für das reine Verlegen ungefähr 50,- bis 80,- € pro m² (inkl. MwSt.) an.
Bei der Auswahl der Beleuchtung sollten Sie auf jeden Fall auf Energieeffizienz und Lebensdauer achten. Eine Standard Spiegelleuchte kann ca. 150,- € kosten.

Material und Dienstleistung Preise
Badewanne aus Sanitäracryl (Materialkosten) ab 400,- €
Badewanne aus Granit (Materialkosten) ab 2.000,- €
Duschkabine (Materialkosten) ab 300,- €
Bodenpreise ab 20,- € pro m²

Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Checkliste

  • Legen Sie großen Wert auf eine intensive Planungsphase
  • Achten Sie auf die Beleuchtung und ausreichend Platz
  • Lassen Sie die Arbeit von einem erfahrenen Unternehmen durchführen
  • Machen Sie einen Preisvergleich

Preisvergleich

Um nicht mehr als nötig zu zahlen, empfiehlt es sich, unverbindliche Kostenvoranschläge miteinander zu vergleichen, um so das beste Angebot ausfindig zu machen. Nutzen Sie dafür kostenfrei das nachfolgende Formular. So erhalten Sie schon jetzt einen guten Überblick über die erforderlichen Investitionen für Ihr Projekt.